Ratsfraktion
Guten Abend,
oder vielleicht doch lieber „Um Himmels Willen“ ? Und das obwohl ich bekennender Atheist
bin?
Nein, ich bleibe bei einem „Guten Abend“ auch wenn ich zeitweise nicht sicher bin, was
noch gut sein soll in dieser Welt. Denn es stellt sich dar, als wenn sie mit 260Km/H gegen die
Wand gefahren werden soll…
Es kommt, wie es kommen musste! Unsere Befürchtungen sind leider wahr geworden! Es wird noch teurer, sehr viel teurer, denn auch die neuen Zahlen sind nur vorsichtige Schätzungen. Ein weiteres böses Erwachen kommt, wenn die ersten Angebote auf dem Tisch liegen.
Statt ein Rathaus für 8,4 Mio. plus Tiefgarage für 1,6 Mio. (80 Parkplätze) zu bauen, wie es im Ratsbürgerentscheid vom Februar 2019 hieß, präsentiert uns Bürgermeister Peitz jetzt ein Paket mit der vorläufigen Summe von knapp 12,5 Mio. Man wurde nicht müde zu betonen, dass die Zahlen von 2019 ohnehin nur geschätzt seien. Man will uns glauben machen, man hätte eine solche Verteuerung nicht ahnen können.
Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Delbrück;
sehr geehrte Ratskolleginnen und – kollegen;
sehr geehrter Herr Bürgermeister;
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung;
sehr geehrte Damen und Herren der Presse;
als nachfolgender Redner werde ich auf die Darstellung der allgemeinen Daten bzw. Zahlen verzichten.
Nach wie vor stehen wir vor großen Herausforderungen, die wir bewältigen müssen
Unsere Ausgaben steigen ständig, zum Beispiel durch:
Delbrück (WB). Die Delbrücker SPD kann sich mit geplanten Baumfällungen nahe des Familienzentrums Purzelbaum (Pastorsbusch) an der Ketteler Straße nicht anfreunden. Wie berichtet möchte die Stadt dort ein Regenrückhaltebecken und Parkplätze bauen.(Westfalen-Blatt vom 19.06.2019)
Am 23. 01. 2019 war im Westfalenblatt ein Artikel zu lesen über die Initiative „Nein zum Rathaus“. Dieser Initiative gehören prominente Delbrücker Bürger an wie Herr Fritz-Wilhelm Pahl, Dr. Bernhard Winnemöller, Hubert Sprick, Robert Oelsmeier, Dr. Erich Jakobi u.a. Die Delbrücker Stadtpost gab am 30. 01. ihr ebenfalls die Möglichkeit, ihre Vorstellungen zu Prioritäten für die Stadtentwicklung der Bevölkerung kund zu tun: „Schule vor Schulden!“
Dieser Artikel wiederum brachte Frau Michaelis (PID früher FDP) so auf die Palme, dass sie eine Entgegnung schrieb, um dabei schnell nebenher auch Grünen und SPD massive Vorwürfe zu machen. Dazu nimmt der schulpolitische Sprecher der SPD wie folgt Stellung:
Mit Frau Michaelis habe ich gemeinsam, dass ich total überrascht war von der Initiative „Nein zum Rathaus“, weil sie aus eine Ecke kommt, die normalerweise SPD-Anträge nicht unterstützt, was noch freundlich ausgedrückt ist.
2009 sind meine Frau und ich von Salzkotten nach Delbrück gezogen. Deshalb bin ich mit den politischen Verhältnissen Delbrücks bis dahin nicht sehr vertraut. Für die Zeit danach sieht das anders aus, da ich schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion geworden bin. So konnte ich die oft sehr emotional geführten jahrelangen Auseinandersetzungen um die Einführung einer Gesamtschule hautnah miterleben.
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