Stellungnahme zum Haase/Wiebeler-Rückritt

Veröffentlicht am 18.12.2015 in Ortsverein

Michael Kersting Pressesprecher

PRESSEMITTEILUNG

Die Nachricht über den Rücktritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Willibald Haase und dessen Stellvertreter Dr. Christian Wiebeler nimmt der SPD-Ortsverein mehr mit Erleichterung als mit Überraschung zur Kenntnis, weil damit die monatelange Auseinandersetzung ein Ende hat.

Herr Haase ist mit dem Rücktritt seiner drohenden Abwahl zuvorgekommen. Dass Dr. Wiebeler ihm folgt, überrascht ebenfalls nicht, weil er sich von Anfang an an die Seite Haases gestellt hatte.


Verwundert stellt die SPD allerdings fest, dass Herr Haase seinen Rücktritt erst per 31.12.2015 erklärt und nicht – wie üblich in solchen Fällen - mit sofortiger Wirkung. „Aber wenn er die Zeit noch braucht, um aufzuräumen um eine ordnungsgemäße und korrekte Übergabe vorzunehmen, dann soll er sie haben“, so Frank Drake, Ortsvereinsvorsitzender und Ratsmitglied.


Bedauerlich ist aus Sicht der Delbrücker Sozialdemokraten allerdings die Tatsache, dass Haase und Dr. Wiebeler ihre Mandate, die sie allein nur über die SPD erlangt haben (beide wurden nicht direkt gewählt, sondern rückten über die Reserveliste der SPD in der Rat) nicht an ihre Partei zurückgeben und jetzt Politik auf eigene Faust machen wollen. Eine rechtliche Verpflichtung zur Rückgabe eines Mandates besteht nicht, sondern eher eine moralische. 

Frank Drake weiter: „Wie es nun weitergeht, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Natürlich ist das Schrumpfen auf 3 Mandate für uns eine schwere Zäsur, aber es ist besser mit 3 Leuten gut, als mit 5 Leuten schlecht zu arbeiten. Ich bin da sehr optimistisch, dass es von nun an besser wird.“

Delbrück, den 17.12.2015

gez.

SPD-Delbrück

Michael Kersting

Pressesprecher

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