Stellungnahme: Sanierungskonzepte Hohe Brücke

Veröffentlicht am 28.07.2012 in Ratsfraktion

Presseerklärung zur Vorlage der Verwaltung für den UBP am 17.03.2011 (sieben Sanierungskonzepte für die Hohe Brücke)

SPD Fraktion im Rat der Stadt Delbrück 11.03.2011
Willibald Haase und Udo Büdeker

Die Varianten 6 und 7 sind nicht akzeptabel.

Nr. 6 ist eine Tunnellösung mit 14 Meter Länge. Diese beeinträchtigt die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer.

Nr. 7 ist der Abbruch mit Auffüllung des gesamten Einschnittes auf einer Länge von 400 Metern, so dass eine höhengleiche Kreuzung entsteht.

Dass die Verwaltung diese Variante zum Beschlussvorschlag macht, bedeutet für uns einen verspäteten Karnevalsscherz!

Die Folge ist eine höhengleiche Kreuzung des Radweges mit der viel befahrenen Straße Nordring/Friedrichstraße (2.600 Kfz am Tag).
Dies führt zu erhöhtem Unfallgeschehen und ist deshalb den Minderkostenbetrag von 50.000 € nicht wert! Weiterhin ist es ein Eingriff in die städtebauliche Situation: „Ein Stück Delbrück, das erhaltenswert ist, wird zerstört.“

Ein nicht wieder gut zumachender Eingriff in die Ökologie. Zur Zeit zieht sich der ehemalige Bahn-Einschnitt mit den bewaldeten Böschungen, wie ein Waldstreifen durch Delbrück. Der Freizeitwert des Radweges verringert sich maßlos. - Ansonsten wird die Tourismusförderung in Delbrück groß geschrieben!?

Seitens der Verwaltung sollten versch. Sanierungskonzepte der Brücke vorgestellt werden, daher ist die Variante 7 am Thema verfehlt und es wird von der SPD beantragt diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen!

Die SPD Fraktion favorisiert weiterhin die Brücken-Sanierung unter Beibehaltung des Klinkerbogenbauwerkes.

 

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