Ratsbürgerentscheid "Rathaus-Neubau" am 17.02.2019

Veröffentlicht am 18.01.2019 in Stadtentwicklung

Flexible Lösung“ oder Fass ohne Boden“

Bürgermeister Werner Peitz und eine Mehrheit der Ratsmitglieder wünschen sich ein neues Rathaus. Deshalb haben sie im Dezember 2016 beschlossen, die Planung für einen Neubau auf den Weg zu bringen. Unsere Fraktion im Rat hatte von Anfang an große Bedenken gegen das vom Bürgermeister präsentierte Zahlenwerk.

 

Zuerst war von ca. 6,1 Mio. € die Rede. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Ganze als
vage geschätzte Zahl. Heute, nach knapp 2 Jahren, sind wir bereits bei (geschätzten) 8,4 Mio. € . Das ist noch lange nicht das Ende. Hinzu kommen viele zusätzliche Kosten, die zwangsläufig ein solcher Neubau mit sich bringt, die in dieser Kalkulation nicht enthalten sind.

Wir halten deshalb diesen Kostenansatz für viel zu niedrig und unrealistisch.

Wenn ein Neubau kommt, soll auch eine Tiefgarage gebaut werden (laut Verwaltung ca. 1,6 Mio. € ). Weitere Kosten kommen hinzu, so dass das Volumen immer größer wird. Das Ende dieser unsicheren Rechnung ist heute nicht absehbar.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
am 17. Februar 2019 haben Sie das letzte Wort !

Der Stadtrat hat einen demokratischen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht. Sie haben die Gelegenheit, selbst darüber zu entscheiden, ob es einen Neubau geben soll oder ob die politisch Verantwortlichen preiswertere und flexiblere Lösungen suchen sollen.

 

Entscheiden Sie und bestimmen Sie mit.
Sie haben die Wahl mit einem
„Ja“ oder „Nein“

 

Stimmen Sie mit NEIN

  • wenn Sie nicht wollen, dass ein teurer „Luxus-Neubau“ mit unbekannter Endsumme errichtet wird.

  • wenn Sie nicht wollen, dass die Kosten für einen Neubau unkontrolliert aus dem Ruder laufen.

  • wenn Sie nicht wollen, dass die Verschuldung unserer Stadt durch ein solches Projekt immer weiter in die Höhe steigt.

Stimmen Sie auch mit NEIN

  • wenn Sie wollen, dass wir eine flexible Stadtverwaltung in Delbrück-Mitte behalten.

  • wenn Sie wollen, dass Rat und Bürgermeister endlich ernsthaft nach preiswerteren und besseren Alternativen suchen.

  • wenn Sie wollen, dass das Geld sinnvoller dort verwendet wird, wo alle Bürgerinnen und Bürger etwas davon haben.

Hier finden Sie die Stellungnahme als 

 

Am 17. Februar 2019 haben Sie es in der Hand zu entscheiden, ob unsere Stadt
zukunftsfähig bleibt oder auf Jahrzehnte nur noch mit Schuldentilgung und
Zinszahlungen belastet sein wird.

 

Ratsinfosystem

Mitglied werden

Links zu SPD Seiten

 

 

 

Soziale Netzwerke

News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Suchen