
Zur Diskussion in der Sitzung des Schulausschusses am 16.11.2017 über eine neue Schule in Westenholz und die erfolgte Elternbefragung äußert sich der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion wie folgt:

Zur Diskussion in der Sitzung des Schulausschusses am 16.11.2017 über eine neue Schule in Westenholz und die erfolgte Elternbefragung äußert sich der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion wie folgt:
Allen Beteiligten an der Schulausschusssitzung vom 16.11. war klar, dass der Tagesordnungspunkt 2: „Ergebnis der Elternbefragung“ zu heftigen Konfrontationen führen würde. Knapp 50% der angeschriebenen Eltern hatten verwertbare Antworten an die Verwaltung zurückgeschickt. Verbissen wurde um die Deutungshoheit gekämpft.
Von den abgegebenen Stimmen war knapp die Hälfte für eine private Realschule in Westenholz. Daraus schlossen CDU und FDP, etwa die Hälfte der Eltern von Grundschülern der Klassen 1 bis 4 und auch der von Kindergartenkindern votierten für eine Realschule. Zusammen mit Kolleg*Innen von Bündnis 90 / Die Grünen waren wir SPD-Vertreter der Ansicht, nur ein Viertel der Eltern hätten dieses Votum abgegeben. Allerdings haben wir uns kaum an dieser Auseinandersetzung beteiligt, weil es völlig belanglos ist, welche Ansicht korrekt ist. Es gibt Gesetze und Vorschriften, an die sich die Genehmigungsbehörden halten müssen. Deshalb liegt die Interpretation des Ergebnisses bei der Bezirksregierung Detmold oder beim Kultusministerium in Düsseldorf.
Wir haben kritisiert, dass jahrelang seitens der CDU und FDP gefasste Beschlüsse nach kurzer Zeit wieder geändert oder umgestoßen worden sind. Interessierte können das auf unserer Internetseite (www.SPD-Delbrueck.de) nachlesen. Dieses Verhalten bemängelte auch Frau Diekmann-Brusche. Gut die Hälfte ihrer Arbeitszeit werde dadurch sinnlos verschwendet, weil ständig etwas geändert werden müsse. Diese Zeit würde sie lieber für pädagogisch sinnvolle Aktivitäten verwenden. Dieses ständige hin und her motiviere kaum neue Kollegen auf dem ohnehin schwierigen Stellenmarkt, sich nach Delbrück zu bewerben.
Außerdem haben wir sowohl die Haupt- als auch die Realschule auslaufen lassen, um die von sehr vielen Eltern gewünschte Gesamtschule auf den Weg zu bringen. Mit der Gründung einer privaten Realschule in Westenholz laufen wir Gefahr, die Gesamtschule wieder zu gefährden. Delbrück muss aufpassen, dass es nicht zum Nachfolger von Schilda mutiert.
Delbrück, den 17.11.2017
gez.
SPD-Delbrück
Norbert Hagenbrock
Schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
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