SPD Delbrück wählt neuen Vorstand

Veröffentlicht am 11.06.2018 in Ortsverein

Der neugewählte Vorstand des SPD-Ortsvereins Delbrück (v.l.): Brigitte Merle, Gourie Kablo, Frank Drake, Marion Kückmann,

Norbert Hagenbrock und Silke Block (es fehlt Reinhard Schmitz).

 

Kontinuität und Zuverlässigkeit bleiben weiterhin die wichtigsten Eckpfeiler der politischen Arbeit des SPD-Ortsvereins Delbrück. Anläßlich der diesjährigen Jahreshauptver-sammlung, zu der der Vorstand seine Mitglieder in die Gaststätte Windmühle eingeladen hatte, berichtete der Vorsitzende Frank Drake in seinem Jahresbericht von den Schwerpunkten des vergangenen Jahres.

Im kommunalpolitischen Bereich waren dies neben dem geplanten und umstrittenen „Rathaus-Neubau“ auch die ständige Aufwärmung des Themas Schule in Delbrück. Vor allem die immer wieder-kehrende Idee einer Privatschule (oder was auch immer) in Westenholz sorge für permanente Unruhe. Drake, wie auch die Mitglieder seiner Fraktion, mahnten die politisch Verantwortlichen in Delbrück zur Zurückhaltung und forderten Ruhe in der Schulpolitk ein.

„Lehrer, Schüler und Eltern werden von CDU und FDP/PID in ein andauerndes Wechselbad der Gefühle getaucht. Unruhe an den Schulen ist das Wenigste, was wir hier brauchen können, aber Profilierungsucht einiger PoltikerInnen beider Parteien schert das überhaupt nicht. Sobald man glaube, es herrsche endlich Ruhe, werde die nächste Sau durchs Dorf gejagt“ ergänzte der schulpolitische Sprecher der SPD Norbert Hagenbrock.

Geprägt war das Jahr 2017 von der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September. Bei beiden Wahlen hatte die SPD landes- bzw. bundesweit empfindliche Verluste hinnehmen müssen. Da sei es auch kein Trost, wenn der wichtigste politische Gegner - die CDU - noch mehr Wähler verloren habe, als die SPD. Allerdings sei das auch kein Grund zur Resignation, so Drake in seinen Ausführungen, sondern es sollte ein Ansporn sein, weiter um Vertrauen und Zustimmung bei den Bürgern zu werben.

Kritische Töne schlugen die Mitglieder des Ortsvereins in der anschließenden Diskussion gegen-über der eigenen Parteispitze an. Einige Genossinnen und Genossen waren aufgrund der Zustimmung zur GroKo drauf und dran ihr Parteibuch zurückzugeben. Nur wenige haben das auch wahr gemacht, während der Großteil der Kritiker in der Partei bleiben wollen, um von innen an der Veränderung der SPD zu arbeiten. Zitat: „Wenn man draußen ist, kann man drinnen nichts mehr bewirken. Auch wenn’s manchmal schmerzt, sollte man trotzdem weitermachen.“

Zentraler Punkt der Jahreshauptversammlung war die turnusmäßige Vorstandswahl. Nachdem der stellv. Vorsitzende Michael Kersting, Kassierer Holger Meibeck und Beisitzer Sven Büdeker und Ulrich Bolte nicht mehr zur Wahl antraten, wurde unter der Versammlungsleitung der SPD-Kreistagsabgeordneten Ursula Barlen der neue Vorstand wie folgt gewählt:

Vorsitzender Frank Drake, stellv. Vorsitzender Gourie Kablo, Kassiererin Marion Kückmann, Schriftführer Norbert Hagenbrock, BeisitzerInnen Silke Block, Brigitte Merle und Reinhard Schmitz. Als Kassenprüfer wurde Andreas Barlen in seinem Amt bestätigt und Kablo Kablo neu gewählt.

Im Schlußwort bedankte sich Frank Drake für das erneut ausgesprochene Vertrauen und machte deutlich, dass für die SPD Kontinuität und Zuverlässigkeit weiterhin die Grundlagen einer bürgernahen politischen Arbeit bleiben. Dies habe die Entscheidung der Mitgliederversammlung deutlich gemacht und damit die Weichen für die nächsten zwei Jahre, in die die Europa- und die nächste Kommunalwahl fallen, gestellt. Es gibt somit also viel Arbeit.

Abschließend bedankte sich Frank Drake bei den scheidenden Mitgliedern des Vorstandes Michael Kersting, Holger Meibeck, Sven Büdeker und Ulrich Bolte für die geleistete Arbeit der letzten gemeinsamen 4 Jahre.

gez.

SPD-Delbrück
Michael Kersting

 

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