Antrag: Darstellung der tatsächlichen Flächengröße des geplanten Kreisverkehrsplatzes

Veröffentlicht am 08.12.2013 in Ratsfraktion

Beschlussempfehlung des Umwelt-, Bau, und Planungsausschusses am 28.11.2013 bezüglich der Anlage dieses Kreisverkehrsplatzes.

Delbrück, den 01.12.2013
SPD-FRAKTION im Rat der Stadt Delbrück

Willibald Haase und Frank Günther

An den Vorsitzenden
des Rates der Stadt Delbrück, Herrn Bürgermeister Werner Peitz
und an den Leiter des Fachbereiches Bauen und Planen, Herrn Heinz Drüke

Antrag zur Darstellung der tatsächlichen Flächengröße des geplanten Kreisverkehrsplatzes (Durchmesser 16 m) im Bereich der Einmündung Lipplinger Str./Thülecke/Alter Markt mittels breiten Markierungslinien in der Örtlichkeit, vor der Ratssitzung am 12.12.2013

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Werner Peitz,
sehr geehrter Herr Fachbereichsleiter Heinz Drüke,

damit sich die Mitglieder des Stadtrates in der Örtlichkeit eine Vorstellung von der Flächengröße und von der Wirkung auf die städtebauliche Situation im Bereich „Alter Markt“ von dem geplanten Kreisverkehrsplatz machen können, bevor die Grundsatzentscheidung im Rat durchgeführt wird, bitten wir Sie, den vorliegenden Antrag positiv aufzunehmen und die „Darstellung“ vor Ort anzubieten.

Geeignete Termine für die Begutachtung vor Ort wären zum Beispiel Mittwoch, der 11.12.2013 oder Donnerstag, der 12.12.2013 um jeweils 16.00 Uhr.

Im Umwelt-, Bau-, und Planungsausschusses am 28.11.2013 erfolgte die Beschlussempfehlung mehrheitlich gegen die zwei Stimmen der SPD-Fraktion. Unserer Auffassung nach bildet ein Kreisverkehrsplatz als verkehrstechnische Lösung für einen Knoten in den meisten Fällen große Vorteile. Doch man muss bei der Entscheidungsfindung immer die individuelle Situation berücksichtigen, das heißt: „Immer dort ein Kreisel, wo er hingehört!“

Hier, an dieser markanten Stelle im Kern der Innenstadt von Delbrück darf man nicht durch Schaffung einer für den Pkw komfortablen Situation dem Pkw-Verkehr Vorrang geben. Sondern ein wichtigeres Ziel ist hier für uns zum einen, unter Rücksichtnahme auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie z. B. Fußgänger, Mütter mit Kinderwagen sowie ältere Personen mit Rollator, eine sichere, mit kurzen Wegen verbundene Führung, zum anderen eine optimale städtebauliche Lösung.

Selbst die FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf, als 1. Preisträger des Freiraumplanerischen Wettbewerbs hat in seiner Präsentation zum Entwurf am 04.07.2013 an dieser Stelle (Lipplinger Str./Thülecke) die Variante Kreisverkehr als städtebaulich ungünstig bezeichnet. Gleichzeitig wurde bei dieser Präsentation die Variante unter Beibehaltung der heutigen Verkehrsregelung als Zusammenhalt des historischen Zentrums sowie mit hoher Aufenthaltsqualität bewertet.

Herr Bürgermeister Werner Peitz, da diese Möglichkeit der flächenhaften Darstellung vor einer Entscheidung in den politischen Gremien bereits bei anderen Bauvorhaben mit Erfolg durchgeführt wurde, wie bei dem Ersatzbau des „Hauses Pieper“ und beim Neubau des „Cafés Goeken Backen“, bitten wir Sie hier auch so zu verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Willibald Haase, gez. Frank Günther

Durchschrift an die Fraktionsvorsitzenden:

- Herrn Meinolf Päsch, CDU-Fraktion
- Frau Brigitte Michaelis, FDP-Fraktion
- Frau Marion Lange, Grüne/OL-Fraktion
- Herrn Hubert Kniesburges, GABI

Sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzenden, wir bitten Sie für diesen Antrag um Ihre Unterstützung, da es sich hier um eine für die Zukunft der Innenstadt wichtige Entscheidung handelt.

 

Ratsinfosystem

Mitglied werden

Links zu SPD Seiten

 

 

 

Soziale Netzwerke

News

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Suchen