Antrag: Behindertengerechte Spielplätze im Stadtbereich Delbrück

Veröffentlicht am 18.01.2014 in Ratsfraktion

Antrag zur Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses
am 30.01.2014 und zur Sitzung des Stadtrates am 06.02.14

Delbrück, den 06.01.2014
SPD-FRAKTION im Rat der Stadt Delbrück

Willibald Haase und Sven Büdeker

An die Vorsitzenden
des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses, Herrn Meinolf Päsch,
und des Rates, Herrn Bürgermeister Werner Peitz

Behindertengerechte Spielplätze im Stadtbereich Delbrück

Sehr geehrter Herr Meinolf Päsch, sehr geehrter Herr Bürgermeister Peitz,

wir bitten Sie, diesen Antrag sowohl für die Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses am 30.01.2014 als auch für die Ratssitzung am 06.02.2014 aufzunehmen.

Inklusion von Menschen mit Behinderung fängt schon bei den Kleinsten an. Daher stellt die SPD-Fraktion den folgenden Antrag, mit dem Ziel, dass künftig Spielgeräte auf Spielplätzen im Stadtbereich Delbrück auch von Kindern mit Behinderung genutzt werden können.

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung der Stadt Delbrück wird beauftragt, bei der Neuerrichtung und beim Umbau von Spielplätzen, auch Spielgeräte für Kinder mit Behinderung zu installieren. Zusätzlich sollen im Rahmen eines jährlichen Kinderspielplatzprogramms Vorschläge erarbeitet werden, welche Spielplätze im Rahmen von Neuanlage bzw. Grunderneuerung behindertengerecht gestaltet werden können.
Außerdem soll die Stadt gemeinsam mit den Sozialpartnern in der Behindertenfürsorge und integrativen Einrichtungen Überlegungen anstellen, wie die Teilhabe von behinderten Kindern an der Nutzung von Spielplätzen verbessert werden kann.

Begründung:

Der Fokus der Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung darf im Schulbereich nicht aufhören, sondern muss alle Lebensbereiche betreffen. Dazu gehören u.a. Spielplätze. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Spielgeräte, die für Menschen ohne und mit Behinderung geeignet sind. Dadurch können Kinder mit und ohne Behinderung auf dem Spielplatz stärker miteinander in Kontakt kommen und Behinderungen werden vielleicht irgendwann nicht mehr als etwas Besonderes wahrgenommen, sondern als etwas Normales.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Willibald Haase, gez. Sven Büdeker

 

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