
Foto der SPD-Delegation mit Flughafen-Repräsentanten
Weigel fordert mehr Unterstützung der Wirtschaft
MdL Jürgen Berghahn erwartet LEP-Anpassung

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Im Rahmen wiederkehrender Zusammentreffen zur aktuellen Lage des Flughafens Paderborn-Lippstadt (PAD) kamen jetzt die Spitzen der Kreis-SPD mit Repräsentanten des Flughafens zusammen. Letztere waren der Prokurist und kaufmännische Leiter Roland Hüser sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Reinold Stücke.
In dem ausführlichen, intensiven und dabei laut MdB Burkhard Blienert „vertrauensvoll-offenen Meinungsaustausch“ kamen alle Facetten der derzeitigen Situation ins Gespräch: Die Krise der Luftverkehrsunternehmen und ihre Auswirkungen ebenso wie die Wettbewerbsverzerrungen unter den Airports, Fragen zu Investitionen und Finanzen oder zum Status der Beschäftigten ebenso wie zum Frachtflug und zur Nachtruhe der Anlieger.
Was die zuletzt kritisierten Änderungsvorschläge im LEP-Entwurf der Landesregierung angeht, zeigte sich der anwesende Landtagsabgeordnete und Mitglied im Düsseldorfer Verkehrsausschuss Jürgen Berghahn (Blomberg/Lippe) recht zuversichtlich, dass am Ende des Verfahrens zufriedenstellende Regelungen für PAD stehen werden. Kreistagsfraktionschef Bernd Schäfer bezeichnete die Reaktionen des Landrats und anderer CDU- Politiker zu diesem Punkt als in der Sache völlig überzogen und unangebracht, wenn nicht sogar schädlich.
Den Charakter von PAD als „Jobmotor“ hob der Bürener SPD- Fraktionsvorsitzende Marco Sudbrak besonders hervor: „Allein die insgesamt rund 1.500 Menschen die im und um den Flughafen herum in verschiedener Form Arbeit gefunden haben, sind Grund genug für eine positive Einstellung zum Unternehmen.“
Wolfgang Weigel fasste als Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied der Flughafen-Gesellschafterversammlung die Partei-Position zusammen: „Nach wie vor ist dieser Flughafen für Ostwestfalen-Lippe und das Sauerland bezüglich der Infrastruktur und als Standortfaktor unentbehrlich. Wir Sozialdemokraten stehen traditionell, aber auch gerade in diesen schwierigen Zeiten mit ihren roten Zahlen loyal zum Unternehmen und zu seinen Bemühungen.“
Kritik übte Weigel dagegen an der Wirtschaft in der Region: „Sowohl was die geschäftliche Inanspruchnahme als auch was eine finanzielle Beteiligung angeht, begnügen sich zu viele Unternehmen bisher mit Lippenbekenntnissen“, so Weigel.
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